Warum ist die Körperkerntemperatur für die Leistungsfähigkeit wichtig?
Wenn deine Muskeln intensiv arbeiten, erzeugen sie Wärme. Wird genügend Wärme produziert, steigt deine Körperkerntemperatur an. Um sich abzukühlen, leitet dein Körper mehr Blut von den Muskeln zur Haut um, wo es durch die Verdunstung von Schweiß gekühlt wird. Dadurch steht den Muskeln weniger Blut zur Verfügung, was zu einer geringeren Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit führt.
Diesen Effekt kannst du jedoch auf zwei Arten minimieren. Erstens kannst du durch die Überwachung deiner Körperkerntemperatur während des Trainings und im Wettkampf gezielte Entscheidungen zur Kühlung und Belastungssteuerung treffen. So hilfst du deinem Körper, kühl zu bleiben und deine Leistung zu maximieren.
Zweitens kannst du durch gezieltes Hitzetraining deinen Körper an höhere Körperkerntemperaturen gewöhnen. Dadurch lässt sich die Leistungsfähigkeit am Wettkampftag deutlich steigern. In einer Studie verbesserten Radfahrer ihre Geschwindigkeit in einem Zeitfahren nach nur zehn Tagen Hitzetraining vor dem Wettkampf um 8 %.
Gerne beraten wir Sie und erfüllen auch individuelle Wünsche, sofern keine technischen Einschränkungen bestehen.
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Wie Core funktioniert
CORE ist der erste und einzige Körpertemperatursensor, der eine kontinuierliche, genaue Überwachung ohne invasive E-Pillen oder Sonden ermöglicht.
Wie bei einem Automotor gehen etwa 80 % der Energie, die dein Körper verbraucht, durch Wärme verloren. CORE misst und erfasst Ihre thermischen Vitalwerte, damit Sie das thermoregulatorische System Ihres Körpers sicher und effektiv optimieren können.
Hitzebelastung beschreibt die physiologischen Prozesse, die den Körper abkühlen. Je härter der Körper arbeitet, um sich abzukühlen, desto größer ist die Belastung und desto größer ist der Einfluss auf die Leistung. Der Heat Strain Index (HSI) von CORE quantifiziert diese Belastung in Echtzeit mithilfe einer algorithmischen Kombination von Kern- und Hauttemperaturen.
Dein Heat Strain Index kann in eine von vier Hitzezonen fallen. Die Hitzetrainingszone (Zone 3) ist diejenige, die physiologische Anpassungen bewirkt, die die Leistung verbessern. Die in jeder Zone verbrachte Zeit wird in der CORE-App erfasst.
Deine Hitzetrainingslast ist der Tageswert (auf einer Skala von 0 bis 10) der Zeit, die du in der Hitzetrainingszone (Zone 3) verbringst. Optimales Hitzetraining umfasst 2–3 Einheiten pro Woche, mit 45–60 Minuten pro Einheit in der Hitzetrainingszone. Aufeinanderfolgende Tage mit hoher Wärmetrainingsbelastung erhöhen deinen Hitzeanpassungspunkt.
Unter den richtigen Bedingungen hat der menschliche Körper eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit. Der Heat Adaptation Score verwendet eine evidenzbasierte Formel, um zu berechnen, wie angepasst du an Hitze auf einer Skala von 0 bis 100 % bist. Nutze Hitzezonen, um dein Training auf hohe tägliche Hitze-Trainingsbelastungen hinzuleiten, die letztlich deinen Hitzeanpassungswert im Laufe der Zeit steigern.
Die Körperkerntemperatur ist die Temperatur in der Nähe der inneren Organe im Torso. Die Kerntemperatur steigt beim Sport, und wenn sie zu hoch steigt, leidet die Leistung. Die Hauttemperatur variiert stark je nach Umweltbedingungen. Während die Hauttemperatur deinem Körper hilft, die Rumpftemperatur zu regulieren, besteht oft kaum ein Zusammenhang zwischen beiden. Beide werden verwendet, um deinen Heat Strain Index zu berechnen.